Was Microsoft so allerhand schönes über nervige Journalisten erzählt, konnte der Wired-Blogger und Journalist Fred Vogelstein, unlängst selber erfahren, als ein internes Dokument das den gewünschten Umgang mit Vogelstein behandelt, nicht über ihn sondern fälschlicherweise an ihn versendet wurde. Fred traute seinen Augen kaum was in diesem internen Dokument so alles über ihn berichtet wurde.
Unteranderem werden Mitarbeiter die er zu interviewen beabsichtigt darüber informiert wie sein Fragestil ausfällt, was seine nervigen Seiten, etwa die Angewohnheit doppelt und dreifach nachzubohren oder die Angewohnheit recht lange Formulierungen und Sätze zu verwenden, über was er nachforschen will, bis hin zu einer kleinen Analyse seiner bisherigen Tätigkeit.
Nicht so lustig hingegen fand Fred einige unschöne Formulierungen die ihn als langsam und nervig deklarieren. Auch die Absicht von Microsoft Fred endlich zum schreiben und nicht zum weiterforschen zu bewegen ist mehr als freundlich.
Hier einige Passagen des Dokuments:
- “It takes him a bit to get his point across so try to be patient.”
- “Fred’s questions went as expected with no surprises (transcript attached)”
- “We’re pushing Fred to finish reporting and start writing”
- “tricky”
- “digs for dirt”
- “Wired also covered the “void” Robert Scoble’s departure in July 2006 left as the “face of Microsoft.”
Liebe Microsoftangestellte, nächstes mal bitte auf den Empfänger schauen
-SEppl