Archive for June, 2009

GTK-Programme unter Fedora mit KDE verschönern

Monday, June 22nd, 2009

Wie wir alle wissen, fügen sich GTK-Progamme nicht besonders gut in KDE ein. Mich hat es doch sehr gestört, unter KDE ständig den hässlichen GTK-Style zu haben. Auf den Rat von glua hin habe ich per yum “gtk-qt-engine” und “bluecurve-gtk-themes” installiert.

In den KDE4-Systemeinstellungen kann nun unter “Erscheinungsbild” der Menüpunkt “GTK-Style und Schriftarten” ausgewählt werden. Hier wiederum im Abschnitt “GTK Styles” den Punkt “Use another Style” anklicken und “Bluecurve” auswählen. Nun noch auf “Anwenden” klicken und sich neu anmelden – et voila, nun könnt ihr z.B. Firefox im neun Kleid bewundern.

Natürlich kann auch “Use my KDE Style in GTK applications” gewählt werden, jedoch scheint das noch nicht ganz ausgereift zu sein, denn ich hatte z.B. bei den Taps von Firefox und in der Menüleiste sowie in den Menüs von OpenOffice hässliche Anzeigefehler, da sieht das Bluecurve-Design besser aus. Es ist zwar nicht das KDE4-Design, jedoch sieht es nun um einiges mehr nach KDE aus und fügt sich rein optisch auch wesentlich besser in die KDE-Umgebung ein.

- des

Fedora 11 64Bit mit Flash

Saturday, June 13th, 2009

Vor ein paar Tagen habe ich es das erste Mal gewagt ein 64Bit Linux auf einem Desktop-Rechner zu installieren. Bisher hatte ich stehts Bedenken wegen Browser-Plugins wie Flash und Java sowie einigen (WLAN-)Treibern die angeblich unter 64Bit weniger gut funktionieren sollen.

Eine Geschwindigkeitsvergleich konnte ich leider keinen aufstellen, da ich vorher keine 32Bit-Version von Fedora 11 verwendet und diese Version gegenüber seinem Vorgänger besser optimiert ist, z.b. wurde das System auf 586-CPUs optimiert. Warum hier nicht sofort zu 686 gegriffen wurde, ist mir nicht ganz klar, da ich stark bezweifle, dass jemand Fedora 11 auf einer über 10 Jahre alten Hardware installiert.

Nach der Installation fühlt sich das 64Bit-System sehr angenehm an und auch das Java-Browser-Plugin funktioniert Out-of-the-Box. Nachdem das Flash-Repository hinzugefügt und das Flash-Plugin installiert wurde, änderte sich jedoch leider nichts. Doch dann erhalte ich einen guten Hinweis von einem guten Kollegen und probiere nspluginwrapper.i586 zu installieren. Der Plugin-Wrapper zieht war (genauso wie wine) eine ganze Reihe an 32Bit-Libs als Abhängigkeiten mit (was das System nicht unbedingt schneller macht) führt jedoch zum gewünschten Ergebnis.

Ich kann daher bei Neuinstallation die direkte Verwendung von 64Bit-Distris wohlwollend empfehlen, nicht zuletzt, weil darin erstmals die gängigen CPU-Features wie SSE und weitere genutzt werden.

-glua

(K)PackageKit unter Fedora entfernen

Tuesday, June 9th, 2009

Schon seit längerer Zeit empfand ich es etwas lästig, dass sich (K)PackageKit unter Fedora ständig selbständig – auch mit abgeschalteten automatischen Updates – im Panel meldet und mir yum blockiert.

Da ich sowieso jegliche Art von Installation/Deinstallation Updates/Upgrades mittels yum auf der Konsole erledige, habe ich es gewagt und (K)PackageKit einfach mit dem Befehl „yum remove PackageKit kpackagekit“ deinstalliert.

Seit nun vier Tagen arbeite ich mit meinem Fedora ohne (K)PackageKit und habe es weder vermisst, noch konnte ich irgendwelche Probleme feststellen und genieße es, dass ich vom (K)PackageKit-Symbol im Panel verschont bleibe. :-)

-des