Mit diesem Video wird einem die Präsenz der Überwachung wiedereinmal verdeutlicht. Hier nocheinmal zusammengefasst:
Clemens A. wurde polizeilich überwacht, weil seine damalige Freundin sich bei einem Telefongespräch in der gleichen Funkzelle befand, wie die später für rund 100 Tage in Untersuchungshaft sich befindenden Tierschützer. Weiters hat er in einem Forum über Veganismus geschrieben und kennt zwei Tierschützer.
Dabei wurden 4 Wochen lang seine Telefongespräch abgehört und protokolliert und er wurde für 2 Wochen persönlich observiert. Weiters wurden von ihm DNA-Proben genommen.
Im Zuge des Schengener Abkommens werden diese DNA-Proben mit vielen Ländern “getauscht”, weshalb nun praktisch nicht mehr garantiert werden kann, dass trotz der nun bewiesenen Unschuld von Clemens A. seine persönlichen Daten auch wieder aus den Polizeisystemen gelöscht werden. Und spätestens seit den unzähligen Datenskandalen europaweit (und vorallem in England) ist bekannt, wie sicher diese Daten sind.
Als kleine Nebenbemerkung: wäre Clemens A. wirklich ein “gefährlicher” Tierschutzaktivist gewesen, hätte er wohl kaum sein privates Handy dazu genützt, um von zuhause aus eine offensichtlich kriminelle Aktion vorzubereiten. Die Opfer der Überwachung sind nie jene, für die sie gedacht ist, denn wer wirklich etwas plant, scheut nicht den Mehraufwand, um der Überwachung zu entkommen.
-glua